Unser Vertretungs-/Betreuungskonzept

Bei der „Verlässlichen Schule“ gilt, dass die feststehenden Unterrichtszeiten einer jeden Klasse auch im Vertretungs- bzw. Betreuungsfall gesichert sind. Es wird kein Kind früher nach Hause geschickt, weil eine Lehrerin erkrankt oder auf Fortbildung ist.

Von Seiten der Schule muss kein Fachunterricht abgedeckt werden. Die Schule muss lediglich sicherstellen, dass die Schülerinnen und Schüler während der bestehenden Unterrichtszeit betreut werden.

Sollte eine Kollegin erkranken oder für eine Fortbildung von der Schulleitung freigestellt werden, gelten folgende Regeln:

  • Es stehen uns Betreuungskräfte zur Verfügung, die im Bedarfsfall in die zu betreuende Klasse gehen. Die Klassenlehrerstunden werden überwiegend von diesen Vertretungskräften abgedeckt, die auch größtenteils über pädagogische Kenntnisse verfügen. Bei kurzfristiger Erkrankung einer Kollegin wird die betroffene Klasse entweder aufgeteilt oder von einer Lehrerin aus der Nachbarklasse mitbetreut.
  • Sollten Randstunden betroffen sein (5./6. Stunde), werden wir von der Möglichkeit Gebrauch machen, dass ab dem Jahrgang 2 die Hortkinder in ihre Hortgruppen geschickt werden, so dass nur noch ein Teil der Klasse betreut werden muss. In diesen Randstunden werden die restlichen Kinder aufgeteilt bzw. Lehrerinnen aus den/der Nachbarklasse(n) übernehmen die Aufsicht über die Kinder. Die Kinder der Klassen 1 bleiben in ihren Klassen und werden betreut.
  • Bei längerer Erkrankung einer Kollegin (ab der sechsten Woche) besteht die Möglichkeit, vom Schulamt einen Lehrauftrag für die erkrankte Kollegin zugewiesen zu bekommen, der dann deren Unterricht übernimmt.
  • Bei Erkrankung einer Kollegin im Rahmen von ein bis fünf Wochen, werden entweder in der betroffenen Klasse oder einer Parallelklasse Betreuungskräfte eingesetzt. Wenn sie in der Parallelklasse eingesetzt werden, übernimmt die Parallelklassenlehrerin den Fachunterricht für die erkrankte Kollegin.
  • Zu Beginn des Schuljahres wurde den Eltern schriftlich mitgeteilt, an welchen Tagen von dem Prinzip „Verlässliche Schule“ abgewichen wird (s. unten).
  • Vom Prinzip „Verlässliche Schule“ wird außerdem abgewichen, wenn eine Kollegin erkrankt, die eine AG anbietet oder zusätzliche Förderstunden erteilt. Sollte ein Kind nicht sicher sein, ob es Zuhause jemanden antrifft, wird es für den Zeitraum weiterhin in der Schule betreut.